Die Initiative für die Aufklärung des Mordes an Burak B. wird am Samstag, den 17. August 2013, einen Infostand auf dem Blücherplatz in Kreuzberg (Berlin) beim Festival gegen Rassismus machen. Wir freuen uns Euch zu treffen.
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5. August 2013 – Rathaus Neukölln 17-20 Uhr: 3. Mahnwache in Gedenken an Burak
„War Rassismus wieder das Motiv? – Wir fordern Aufklärung!“
Einladung zur 3. Mahnwache in Gedenken an Burak Bektas am Montag den 05.08.13 von 17-20 Uhr vor dem Rathaus Neukölln
Auch im August wird wieder eine Mahnwache in Gedenken an Burak
stattfinden. Wie immer laden wir alle Freundinnen und Freunde,
Angehörige und Unterstützer*innen ein vorbeizukommen, Flyer an
Passant*innen zu verteilen und miteinander ins Gespräch zu kommen.
Burak wurde in der Nacht vom 4. auf den 5. April 2012 gegenüber vom
Krankenhaus Neukölln ermordet. Wir rufen Euch zur Solidarität mit der
Familie und den Freunden von Burak auf. Wir werden nicht schweigen, denn
die rassistische NSU-Mordserie könnte als Vorbild gedient haben: Ist
Rassismus wieder das Motiv?
Zu jedem fünften des Monats wird an wechselnden Orten in Berlin eine
Mahnwache in Gedenken an Burak stattfinden. Burak wurde in der Nacht des
5. April 2012 ermordet.
Die dritte Mahnwache wird am 5. August 2013 von 17-20 Uhr vor dem
Rathaus Neukölln stattfinden.
Mit den regelmäßigen Mahnwachen wollen wir die Erinnerung an Burak
wachhalten und darauf hinweisen, dass der Täter noch immer nicht gefasst
ist. Wir werden den Druck auf die Ermittlungsbehörden erhöhen,
Passantinnen und Passanten informieren und hoffen dass der Täter nervös
wird und sich stellt. Wir werden auch an unbequemen Orten im Berliner
Stadtbild auftauchen: Wir werden nicht schweigen, bis der Mord
aufgeklärt ist! Wir werden den Mord nicht vergessen!
Beitrag der Initiative für die Aufklärung des Mordes an Burak B. im Berliner Schattenbericht 2012 veröffentlicht
Jährlich geben die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin (MBR) LINK und das Antifaschistische Pressearchiv (Apabiz) LINK einen Berliner Zustände. Ein Schattenbericht über Rechtsextremismus und Rassismus. heraus.
In dem aktuellen Schattenbericht, der Mitte Juli veröffentlicht wurde, haben wir uns mit einem längeren Text zu Burak, der Ermordung von Burak und dem was Polizei und Co tut bzw. nicht-tut beteiligt – und was Antirassist_innen und Antifaschist_innen durch die NSU-Mordserie hätten lernen sollen…
Den Text findet ihr auf Seite 46 bis 49 unter der Rubrik „Schattenberichte aus den Initiativen“ der Gesamtdatei beim MBR Schattenbericht 2012 – und hier als HTM und PDF-Datei.
5. Juli: 2. Mahnwache in Gedenken an Burak 16-18 Uhr S/U-Bahnhof Friedrichstraße
Burak wurde am 5. April 2012 in Berlin Neukölln ermordet
Rassismus wieder das Motiv ?
Mahnwache am Freitag, den 5. Juli 2013 von 16-18 Uhr
S/U-Bahnhof Friedrichstraße – Ecke Georgenstr./Friedrichstr.
Nach der erfolgreichen Demonstration mit über 500 Teilnehmenden zum Jahrestag des Mordes an Burak, plant die Initiative für die Aufklärung des Mordes an Burak neue öffentliche Aktionen: Zu jedem fünften des Monats wird an wechselnden Orten in Berlin eine Mahnwache in Gedenken an Burak stattfinden. Burak wurde in der Nacht des 5. April 2012 ermordet. Die zweite Mahnwache wird am 5. Juli 2013 von 16-18 Uhr an der S/U-Bahnhof Friedrichstraße (Ecke Georgenstr./Friedrichstr.) in Berlin-Mitte stattfinden.
Hierzu sagt die Initiative für die Aufklärung des Mordes an Burak: „Mit den Mahnwachen wollen wir an den Tod von Burak erinnern. Wir wollen den Druck auf die Ermittlungsbehörden erhöhen, die Passantinnen und Passanten informieren und hoffen dass der Täter nervös wird und sich stellt. Wir werden die monatlichen Mahnwachen erst beenden, wenn der Mörder gefunden ist und werden auch an unbequemen Orten im Berliner Stadtbild auftauchen.“
In der Initiative für die Aufklärung des Mordes an Burak haben sich Angehörige und Freunde Buraks, antirassistische und antifaschistische Gruppen und engagierte Personen aus Neukölln zusammengeschlossen.
Kleine Anfragen zum Tod von Burak und den Ermittlungen
3 Kleine Anfrage der Abgeordneten Canan Bayram (GRÜNE)
vom 08. März 2013 (Eingang beim Abgeordnetenhaus am 12. April 2013) und Antworten:
- Offene Fragen zum Mord an Burak B.: Ermittlungen pdf
- Offene Fragen zum Mord an Burak B.: Zusammenhang mit K. und „Neue Ordnung“ pdf
- Offene Fragen zum Mord an Burak B.: Antifaschistische Mobilisierungsveranstaltung am Abend des Mordes (04.04.2012) in Gropiusstadt und Umgang mit der Familie pdf
Eine Bewertung der Antworten des Innenausschuss des Berliner Senats auf die kleinen Anfragen findet ihr in unserer Pressemitteilung vom 4. Juli 2013 LINK.
5. Juni: Mahnwache in Gedenken an Burak 15-18 Uhr vor den Gropiuspassagen
Mahnwache in Gedenken an Burak Bektaş
“Rassismus – wieder das Motiv?”
5. Juni 2013 // 15-18 Uhr vor den Gropiuspassagen
Johannisthaler Chaussee, Berlin-Rudow
Burak wurde in der Nacht vom 4. auf den 5. April 2012 gegenüber vom Krankenhaus Neukölln ermordet. Wir rufen Euch zur Solidarität mit der Familie und den Freunden von Burak auf. Wir werden nicht schweigen, denn die rassistische NSU-Mordserie könnte als Vorbild gedient haben: Ist Rassismus wieder das Motiv?
Nach der erfolgreichen Demonstration mit über 500 Teilnehmenden zum Jahrestag des Mordes an Burak, plant die Initiative für die Aufklärung des Mordes an Burak neue öffentliche Aktionen: Zu jedem fünften des Monats wird an wechselnden Orten in Berlin eine Mahnwache in Gedenken an Burak stattfinden.
Mit den regelmäßigen Mahnwachen wollen wir die Erinnerung an Burak wachhalten und darauf hinweisen, dass der Täter noch immer nicht gefasst ist. Wir werden den Druck auf die Ermittlungsbehörden erhöhen, Passantinnen und Passanten informieren und hoffen dass der Täter nervös wird und sich stellt. Wir werden auch an unbequemen Orten im Berliner Stadtbild auftauchen: Wir werden nicht schweigen, bis der Mord aufgeklärt ist! Wir werden den Mord nicht vergessen!
Die erste Mahnwache findet am 5. Juni 2013 von 15-18 Uhr vor den Gropiuspassagen (Johannisthaler Chaussee) in Berlin-Rudow statt.
Neuigkeiten in den Ermittlungen gegen Sebastian P.
Der Tagesspiegel schreibt am 30.04.2013:
„Der Gatower Wirt Sebastian P., der wegen der Schüsse auf eine Gruppe in Schöneberg vor Gericht steht, hat offenbar nichts mit dem Tod von Burak B. aus Rudow zu tun. Der Revolver, mit dem geschossen wurde, ist nicht identisch.
Mit hoher Wahrscheinlichkeit, hieß es bei der Staatsanwaltschaft am Dienstag, sei der Revolver, mit dem der 22-jährige Burak B. im April vorigen Jahres auf offener Straße getötet wurde, nicht identisch mit der Waffe, die Sebastian P. in Schöneberg benutzt hatte. Das Bundeskriminalamt hatte den Revolver untersucht, um zu prüfen, ob es sich um dieselbe Tatwaffe handelte. Damit werde nun im Mordfall Burak B. nicht mehr gegen den 28-jährigen Sebastian P. ermittelt.“
siehe auch hier
zu den aktuellen Presseberichten
Bezüglich der aktuellen Veröffentlichungen in der Berliner Boulevardpresse über mögliche Spuren zu Buraks Mörder bitten wir euch erstmal nichts zu glauben, bevor es dafür keine Bestätigungen gibt. Wir beobachten die aktuellen Vorgänge und stehen in Kontakt zu Anwälten, auch im aktuellen Prozess gegen Sebastian P. Ihr werdet von uns Informationen erhalten, sobald es gesicherte gibt. Alle Spekulationen bis dahin gehen vor allem zulasten der Angehörigen. Vielen Dank für euer Verständnis.
Gedenkdemo
Über 500 Menschen auf der Gedenkdemo, vielen Dank an euch alle.
Einladung zur Demonstration am 6.4.
Im Folgenden eine Einladung zur Demonstration ‚Zum Gedenken an Burak‘ von Murat und dem Burak Bektas e.V.:
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Hallo,
am 06.04.2013 um 14.00 Uhr wird eine Demonstration „zum Gedenken an Burak“ am Columbiadamm (vor der Sehitlik-Moschee) stattfinden.
Die Demo wurde von der „Initiative für die Aufklärung des Mordes an Burak B.“ organisiert. Wir als Familie von Burak wollen, dass die Demonstration friedlich und ohne Komplikation von statten geht. Dieser Tag soll nur Burak gehören und wir wollen alle friedlich an ihm gedenken.
Die „Initiative für die Aufklärung des Mordes an Burak B.“ wurde von verschiedenen antirassistischen Vereinen gegründet. Die Vereine und die Familie behaupten nicht, dass es sich bei dem Mord um einen rassistischen Akt handelt. Die Familie teilt auch keinerlei politischen Interessen der Vereine, falls diese vorhanden sind. Wir möchten an diesem Tag an die grausame Tat erinnern, damit der Täter endlich gefasst wird und Burak niemals in Vergessenheit gerät.
Wir möchten Sie/Euch alle herzlich einladen und freuen uns über jeden Teilnehmer.
Euer Freund und Bruder
Murat