









Sonntag, 6. Juli 2014 // 15:00 – 17:00 Uhr
Tempelhofer Feld, Eingang Herrfurthstraße/ Oderstraße
Burak wurde in der Nacht vom 4. auf den 5. April 2012 gegenüber vom Krankenhaus Neukölln ermordet.
Am Sonntag 6. Juli werden wir am Eingang des Tempelhofer Feldes eine Mahnwache abhalten. Nach über zwei Jahren gibt es noch immer keine Antworten auf unsere Fragen. Noch immer gibt es keine Ermittlungsergebnisse. Wir fordern, dass aufgrund der vorliegenden Hinweise gezielt in Richtung eines rassistischen oder neo-nazistischen Verbrechens ermittelt wird. Kein Hinhalten mehr, kein Schweigen, kein Beruhigen!
Wir wollen nicht länger warten und wir fragen uns: Was tut die Polizei? Warum wurde bisher so wenig ermittelt?
Solidaritätsbotschaften der Überlebenden und Angehörigen aus der Keupstraße in Köln (Keupstraße ist überall – Her yer Keup Caddesi) und von Familie Arslan, Überlebende des Brandanschlags von Mölln (http://gedenkenmoelln1992.wordpress.com/) geben uns Kraft weiterzukämpfen! Kommt vorbei und zeigt euch solidarisch!
In der Initiative für die Aufklärung des Mordes an Burak haben sich Angehörige und Freunde Buraks, antirassistische und antifaschistische
Gruppen und engagierte Personen aus Neukölln zusammengeschlossen.
Diesen Monat werden wir keine Mahnwache am 5. Juni abhalten.
Wollen euch aber auf das Programm von der Initiative “Keupstraße ist überall” zu 10 Jahre Nagelbombenanschlag hinweisen. „Am 9. Juni 2004 explodierte am helllichten Tag auf der Keupstraße eine vom Nationalsozialistischen Untergrund (NSU) gezündete Nagelbombe. Zum Gedenken an den rechtsterroristischen Anschlag, die Kriminalisierung der Bewohner_innen durch die deutschen Ermittlungsbehörden, und um die rassistische Gewalt in Deutschland zu thematisieren, organisieren wir vom 6.-8. Juni 2014 zahlreiche Veranstaltungen in der Keupstraße.“
Anbei einige Fotos von der Kundgebung am 10.05.2014




Am 5. April 2012 um 1:15 Uhr, passiert ein bis heute unfassbarer Mord im Neuköllner Ortsteil Buckow/Britz. Gegenüber vom Krankenhaus Neukölln in der Rudower Str. steht Burak B. mit Freunden und unterhält sich.
Ein unbekannter Mann, bekleidet mit grün-schwarzer Kapuzenjacke, geht gezielt auf die Gruppe Jugendlicher zu und feuert mehrere Schüsse auf sie ab. Der damals 22-jährige Burak B. wird getroffen und stirbt an den Folgen eines Lungendurchschusses – die Freunde Alex und Jamal wurden schwer verletzt und sind bis heute traumatisiert.
Der Täter kam aus dem nahegelegenen Möwenweg und verschwand dorthin auch wieder.
Seine Zielstrebigkeit deutete darauf hin das er in dieser Gegend wohnt bzw. sich dort gut auskennt und eventuell zu Besuch war. Es gab keinen Streit zwischen Opfer und Täter – alles geschah wortlos. Parallelen zu den Morden des „Nationalsozialistischen Untergrund“ (NSU) tun sich auf und solange nichts gegenteiliges erwiesen ist, könnte es sich um eine rassistische „Nachahmungstat” handeln.
Die polizeilichen Ermittlungen sind bisher nicht wirklich erfolgreich – der Mörder ist weiterhin auf freiem Fuß und stellt eine Gefahr dar. Bis vor anderthalb Jahren wohnte in der Siedlung Möwenweg/Goldhähnchenweg eine junge Frau, die sich zum „Nationalen Sozialismus“ bekennt und Auf ihrem damaligen „Facebook-Profil“ Sympathie für den schrecklichen Mord an Burak B. bekundete.
Die neonazistische NPD erhält dort bei Wahlen mit 4,6-7,2 % einen hohen Zuspruch. In den vergangenen Jahren waren dort immer wieder Neonazistische und rassistische Propaganda präsent.
Wir fordern von der der Polizei gezielte Ermittlungen bezüglich eines rassistischen Hintergrunds.
Hinweise bitte auch an burak-initiative [at] web.de
Mahnwache: Burak unvergesen!
Samstag, 10. Mai // 12 Uhr // Rudower Str. 21 // Berlin-Neukölln
Am 5. April war der zweite Jahrestag des Mordes an Burak Bektaş. Über 300 Menschen gingen auf die Straße um daran zu erinnern und Aufklärung zu fordern. Es gab zwar viel Presseecho darauf, aber keinerlei Reaktionen von verantwortlichen Politiker*innen, nicht nur deshalb rufen wir zu einer weiteren Mahnwache in Gedenken an Burak auf. Es wird keine Ruhe geben! Wir kämpfen weiter für Gerechtigkeit und Aufklärung! Wir treffen uns in der Nähe des Tatortes und werden im Anschluss die Todesstelle mit neuen Blumen verschönern. Kommt vorbei!
Mehmet Daimagüler, NSU-Nebenklageanwalt am 5. April 2014 auf der Demo:

“Ich stelle die Frage: Wurde ein Abgleich vorgenommen, der Ermordung von Burak und der versuchten Ermordung seiner Freunde mit allen ähnlichen Fällen der letzten 20, 25 Jahre, die wir in der Bundesrepublik Deutschland hatten? Wir wissen dass das Innenministerium angekündigt hat, hunderte von Fällen ungeklärter Tötungsdelikte, die jetzt doch einen rechtsradikalen Hintergrund haben könnten, wieder aufzurollen.
Wurde auch dieser Fall, wurde die Ermordung Buraks abgeglichen mit diesen hunderten von Fällen? Meines Wissens nach ist das nicht geschehen. Das muss aber geschehen! Ein demokratischer Staat, der nicht in der Lage ist, alle seine Bürger zu beschützen, egal wie die heissen, woher die stammen, an was sie glauben, wen sie lieben. Ein demokratischer Staat, der das nicht leisten kann oder will, hört auf ein demokratischer Staat zu sein. Und das können wir nicht akzeptieren, das wollen wir nicht akzeptieren und das werden wir nicht akzeptieren!“

Samstag, 5. April um 14:00 /// S+U-Bahnhof Neukölln
Ist Rassismus wieder das Motiv? Wir fordern Aufklärung!
5. April 2012 vor dem Krankenhaus Neukölln: Ein Täter feuert fünfmal wortlos in eine Gruppe Jugendlicher: Burak stirbt noch am Tatort, Jamal und Alex werden schwer verletzt. Es gibt keine Erklärung – aber wir fragen uns: War Rassismus wieder das Motiv?
Wenige Monate nach dem Bekanntwerden des NSU sind die Parallelen mehr als offensichtlich. Obwohl wir nicht wissen, wer der Täter war, befürchten wir, dass es sich um einen rassistischen Mordanschlag gehandelt hat. Der Täter läuft auch nach zwei Jahren noch immer frei herum. Von Seiten der Polizei und der Behörden gibt es keinerlei Informationen. Nach den NSU-Morden haben wir gelernt:
Es reicht das Schweigen und die Ignoranz der Mehrheit, während die Minderheit bedroht und angegriffen wird. Diese Strategie darf nicht aufgehen!
Wir rufen euch zur Solidarität mit der Familie, sowie den Freundinnen und Freunden von Burak auf. Lasst uns gemeinsam Burak gedenken.
Bitte teilt unsere Veranstaltung auf Facebook:
https://www.facebook.com/events/1399079593695837
—
Sizi iki sene önce haince öldürülen ve faili hala bulunmayan! Burak‘ın ailesini arkadaşlarını yanlız bırakmamaya ve onlarla dayanışmaya davet
ediyoruz. Gelin O‘nu hep birlikte analım.
Burak cinayetinin faili meçhul kalmasına seyirci kalmayalım.
Susmayacağız, unutturmayacağız, aksine katilin bulunmasında direteceğiz.
—
Initiative zur Aufklärung des Mordes an Burak Bektaş
https://burak.site36.net /// facebook.com/Burak.unvergessen
Unsere Initiative besteht aus Angehörigen und Freunden von Burak,
verschiedenen Gruppen, Initiativen und interessierten Personen.
—
Zur Pressemitteilung vom 31.03.2014 link
zu den Hintergründen am Mord an Burak, den aktuellen Entwicklungen und zur Arbeit unserer Initiative
Do, 27. März 2014 // 19 Uhr
Anton-Schmaus-Haus
Gutschmidtstraße 37
U -Bhf. Britz-Süd
Mittwoch, 05.03.2014 – 16.00 Uhr // S-Bhf. Neukölln Berlin
Burak wurde in der Nacht vom 4. auf den 5. April 2012 gegenüber vom Krankenhaus Neukölln ermordet.
Am 5. März 2014 werden wir am S-Bahnhof Neukölln eine Mahnwache abhalten. Nach nahezu zwei Jahren gibt es noch immer keine Antworten auf unsere Fragen. Noch immer gibt es keine Ermittlungsergebnisse. Wir fordern, dass aufgrund der vorliegenden Hinweise gezielt in Richtung eines rassistischen oder neo-nazistischen Verbrechens ermittelt wird. Kein Hinhalten mehr, kein Schweigen, kein Beruhigen!
Mit dieser Mahnwache beginnen wir unsere Mobilisierung für den zweiten Todestag Buraks am 5. April, zu dem wir Freundinnen und Freunde, Angehörige, Unterstützer_innen und alle dazu aufrufen auf die Strasse zu gehen, um den Druck zu erhöhen, dass unsere Fragen endlich Antworten bekommen. Wir wollen nicht länger warten!
In der Initiative für die Aufklärung des Mordes an Burak haben sich Angehörige und Freunde Buraks, antirassistische und antifaschistische Gruppen und engagierte Personen aus Neukölln zusammengeschlossen.
Samstag, 15. Februar 2014 // 15:00 Uhr
gegenüber dem Krankenhaus Neukölln (Rudower Straße 51)
Burak wäre am 14. Februar 24 Jahre alt geworden. Am Tag nach seinem Geburtstag werden wir alle, Freundinnen und Freunde, Familie und Unterstützende an jene Stelle gehen, wo dieser unfassbare Mord stattgefunden hat. Wir bringen Blumen mit und werden zeigen, dass Burak unvergessen bleibt. Im Anschluss werden wir beim Bäcker gegenüber bei Kaffee, Tee und Gebäck den Nachmittag gemeinsam ausklingen lassen.
Das bleierne Schweigen, dass Behörden und Politik seit fast einem Jahr über den Tod von Burak legen, ist nicht hinnehmbar! Noch immer gibt es keinerlei Ermittlungsergebnisse. Wir fordern eine rückhaltlose Aufklärung des Mordes und setzen uns ein für eine sensibilisierte Gesellschaft, die rassistische Morde nicht mehr stillschweigend hinnimmt.
Burak wurde in der Nacht vom 4. auf den 5. April 2012 gegenüber vom Krankenhaus Neukölln ermordet. Wir fordern weiterhin, dass im Fall des Mordes an Burak aufgrund der vorliegenden Hinweise gezielt in Richtung eines rassistischen oder neo-nazistischen Verbrechens ermittelt wird.
In der Initiative für die Aufklärung des Mordes an Burak haben sich Angehörige sowie Freundinnen und Freunde Buraks, antirassistische und antifaschistische Gruppen und engagierte Personen aus Neukölln zusammengeschlossen.
Kundgebung am 15. Februar – 15 Uhr an Buraks Todesstelle. Burak wäre 24. Jahre alt geworden. Am 5. Februar planen wir keine Kundgebung.
Am 5. März wird es eine Mahnwache – 23 Monate nach der Ermordung von Burak – geben.
Den 5. April werden wir eine größere Veranstaltung durchführen, wir informieren euch so bald wie möglich.
mit freundlichen Grüßen
Initiative für die Aufklärung des Mordes von Burak B.