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Sa 10. Mai um 12 Uhr: Mahnwache in Gedenken an Burak Bektaş

Mahnwache: Burak unvergesen!

Samstag, 10. Mai // 12 Uhr // Rudower Str. 21 // Berlin-Neukölln

Am 5. April war der zweite Jahrestag des Mordes an Burak Bektaş. Über 300 Menschen gingen auf die Straße um daran zu erinnern und Aufklärung zu fordern. Es gab zwar viel Presseecho darauf, aber keinerlei Reaktionen von verantwortlichen Politiker*innen, nicht nur deshalb rufen wir zu einer weiteren Mahnwache in Gedenken an Burak auf. Es wird keine Ruhe geben! Wir kämpfen weiter für Gerechtigkeit und Aufklärung! Wir treffen uns in der Nähe des Tatortes und werden im Anschluss die Todesstelle mit neuen Blumen verschönern. Kommt vorbei!

Mehmet Daimagüler, NSU-Nebenklageanwalt am 5. April 2014 auf der Demo:

“Ich stelle die Frage: Wurde ein Abgleich vorgenommen, der Ermordung von Burak und der versuchten Ermordung seiner Freunde mit allen ähnlichen Fällen der letzten 20, 25 Jahre, die wir in der Bundesrepublik Deutschland hatten? Wir wissen dass das Innenministerium angekündigt hat, hunderte von Fällen ungeklärter Tötungsdelikte, die jetzt doch einen rechtsradikalen Hintergrund haben könnten, wieder aufzurollen.
Wurde auch dieser Fall, wurde die Ermordung Buraks abgeglichen mit diesen hunderten von Fällen? Meines Wissens nach ist das nicht geschehen. Das muss aber geschehen! Ein demokratischer Staat, der nicht in der Lage ist, alle seine Bürger zu beschützen, egal wie die heissen, woher die stammen, an was sie glauben, wen sie lieben. Ein demokratischer Staat, der das nicht leisten kann oder will, hört auf ein demokratischer Staat zu sein. Und das können wir nicht akzeptieren, das wollen wir nicht akzeptieren und das werden wir nicht akzeptieren!“

Demonstration zum 2. Jahrestag des Mordes an Burak Bektaş

Samstag, 5. April um 14:00 /// S+U-Bahnhof Neukölln

Ist Rassismus wieder das Motiv? Wir fordern Aufklärung!

5. April 2012 vor dem Krankenhaus Neukölln: Ein Täter feuert fünfmal wortlos in eine Grup­pe Ju­gend­licher: Burak stirbt noch am Tatort, Jamal und Alex werden schwer verletzt. Es gibt keine Er­klä­rung – aber wir fragen uns: War Ras­sis­mus wie­der das Motiv?

We­ni­ge Mo­na­te nach dem Be­kannt­wer­den des NSU sind die Par­al­le­len mehr als of­fen­sicht­lich. Ob­wohl wir nicht wis­sen, wer der Täter war, be­fürch­ten wir, dass es sich um einen ras­sis­ti­schen Mord­an­schlag ge­handelt hat. Der Täter läuft auch nach zwei Jahren noch immer frei herum. Von Sei­ten der Po­li­zei und der Be­hör­den gibt es kei­ner­lei In­for­ma­tio­nen. Nach den NSU-Mor­den haben wir ge­lernt:
Es reicht das Schweigen und die Igno­ranz der Mehr­heit, wäh­rend die Min­der­heit be­droht und an­ge­grif­fen wird. Diese Stra­te­gie darf nicht auf­ge­hen!

Wir rufen euch zur So­li­da­ri­tät mit der Fa­mi­lie, sowie den Freun­din­nen und Freun­den von Burak auf. Lasst uns ge­mein­sam Burak ge­den­ken.

Bitte teilt unsere Veranstaltung auf Facebook:
https://www.facebook.com/events/1399079593695837

Sizi iki sene önce haince öldürülen ve faili hala bulunmayan! Burak‘ın ailesini arkadaşlarını yanlız bırakmamaya ve onlarla dayanışmaya davet
ediyoruz. Gelin O‘nu hep birlikte analım.
Burak cinayetinin faili meçhul kalmasına seyirci kalmayalım.
Susmayacağız, unutturmayacağız, aksine katilin bulunmasında direteceğiz.

Initiative zur Aufklärung des Mordes an Burak Bektaş

https://burak.site36.net /// facebook.com/Burak.unvergessen

Unsere Initiative besteht aus Angehörigen und Freunden von Burak,
verschiedenen Gruppen, Initiativen und interessierten Personen.

Zur Pressemitteilung vom 31.03.2014 link

Mahnwache in Gedenken an Burak: Wo bleiben die Antworten?

Mittwoch, 05.03.2014 – 16.00 Uhr // S-Bhf. Neukölln Berlin
Burak wurde in der Nacht vom 4. auf den 5. April 2012 gegenüber vom Krankenhaus Neukölln ermordet.

Am 5. März 2014 werden wir am S-Bahnhof Neukölln eine Mahnwache abhalten. Nach nahezu zwei Jahren gibt es noch immer keine Antworten auf unsere Fragen. Noch immer gibt es keine Ermittlungsergebnisse. Wir fordern, dass aufgrund der vorliegenden Hinweise gezielt in Richtung eines rassistischen oder neo-nazistischen Verbrechens ermittelt wird. Kein Hinhalten mehr, kein Schweigen, kein Beruhigen!

Mit dieser Mahnwache beginnen wir unsere Mobilisierung für den zweiten Todestag Buraks am 5. April, zu dem wir Freundinnen und Freunde, Angehörige, Unterstützer_innen und alle dazu aufrufen auf die Strasse zu gehen, um den Druck zu erhöhen, dass unsere Fragen endlich Antworten bekommen. Wir wollen nicht länger warten!

In der Initiative für die Aufklärung des Mordes an Burak haben sich Angehörige und Freunde Buraks, antirassistische und antifaschistische Gruppen und engagierte Personen aus Neukölln zusammengeschlossen.

Einladung zum Gedenken an Buraks Geburtstag

Samstag, 15. Februar 2014 // 15:00 Uhr
gegenüber dem Krankenhaus Neukölln (Rudower Straße 51)

Burak wäre am 14. Februar 24 Jahre alt geworden. Am Tag nach seinem Geburtstag werden wir alle, Freundinnen und Freunde, Familie und Unterstützende an jene Stelle gehen, wo dieser unfassbare Mord stattgefunden hat. Wir bringen Blumen mit und werden zeigen, dass Burak unvergessen bleibt. Im Anschluss werden wir beim Bäcker gegenüber bei Kaffee, Tee und Gebäck den Nachmittag gemeinsam ausklingen lassen.

Das bleierne Schweigen, dass Behörden und Politik seit fast einem Jahr über den Tod von Burak legen, ist nicht hinnehmbar! Noch immer gibt es keinerlei Ermittlungsergebnisse. Wir fordern eine rückhaltlose Aufklärung des Mordes und setzen uns ein für eine sensibilisierte Gesellschaft, die rassistische Morde nicht mehr stillschweigend hinnimmt.

Burak wurde in der Nacht vom 4. auf den 5. April 2012 gegenüber vom Krankenhaus Neukölln ermordet. Wir fordern weiterhin, dass im Fall des Mordes an Burak aufgrund der vorliegenden Hinweise gezielt in Richtung eines rassistischen oder neo-nazistischen Verbrechens ermittelt wird.

In der Initiative für die Aufklärung des Mordes an Burak haben sich Angehörige sowie Freundinnen und Freunde Buraks, antirassistische und antifaschistische Gruppen und engagierte Personen aus Neukölln zusammengeschlossen.

Nächste Kundgebungen

Kundgebung am 15. Februar – 15 Uhr an Buraks Todesstelle. Burak wäre 24. Jahre alt geworden. Am 5. Februar planen wir keine Kundgebung.
Am 5. März wird es eine Mahnwache – 23 Monate nach der Ermordung von Burak – geben.
Den 5. April werden wir eine größere Veranstaltung durchführen, wir informieren euch so bald wie möglich.

mit freundlichen Grüßen
Initiative für die Aufklärung des Mordes von Burak B.

PM zur Mahnwache am 05.01.2014 „Burak Bektaş unvergessen! Wir fordern Aufklärung!“

Burak wurde in der Nacht zum 5. April 2012 vor dem Krankenhaus Neukölln erschossen. Der unbekannte Täter (ca. 1,80 Meter groß, zwischen 40 und 60 Jahre, männlich und weiß) schoss völlig unvermittelt auf ihn und seine Freunde, zwei wurden lebensgefährlich verletzt, Burak tödlich getroffen. Danach ging der Mörder genauso wortlos, wie er gekommen war. Er flüchtete zu Fuß.

Der an eine Hinrichtung erinnernde Mord auf offener Straße wird von Angehörigen, Freund_innen und Bekannten als große Bedrohung empfunden. Denn der Täter läuft immer noch frei herum und kann mit Waffen umgehen. Niemand weiß, was er als nächstes tut.

Auch nach 21 Monaten ist der Mord an Burak ungeklärt.
Noch immer gibt es keine Ermittlungsergebnisse. Es liegen keinerlei Informationen vor, inwiefern die Behörden ein rassistisches Tatmotiv in Betracht ziehen und was sie in diese Richtung ermittelt haben. Wir fragen uns was die Behörden aus ihrem Versagen bezüglich der Aufdeckung des NSU gelernt haben.

Wir fordern gezielte Ermittlungen in Richtung eines rassistischen oder neo-nazistischen Verbrechens.

Die erst im Dezember bekanntgewordenen 78 neuen Verdachtsfälle von Tötungsverbrechen mit möglicherweise rassistischem oder neonazistischem Hintergrund in Berlin zwischen 1990 und 2011 werten wir als einen politischen Skandal. Sie offenbaren die unzureichende und verharmlosende bisherige Informationspolitik der Berliner Polizei und des Innensenats in all diesen Fällen. Zudem kann davon ausgegangen werden, dass auch nach 2011 Tötungsverbrechen stattgefunden haben, die nochmals auf rechte insbesondere rassistische Tathintergründe überprüft werden müssen. Die Polizei kommt in all diesen Fällen bis heute ihrem Auftrag, die Öffentlichkeit zu informieren, nicht nach. Auch die Angehörigen der Todesopfer erhalten nur ausgewählte Informationen.

Wir fragen daher die Polizei, die Staatsanwaltschaft und den Innensenat:

– Nach welchen Kriterien entscheidet das BKA, ob ein Tötungsverbrechen auf rechte Tatmotive und Hintergründen überprüft werden soll?
– Erfüllt auch der Mord an Burak die Kriterien des BKA?
– Ergeben sich aus diesen Kriterien neue Ermittlungsansätze, die auch auf die Ermittlungen gegen den Mörder von Burak angewendet werden müssten?

Wir fordern die sofortige Veröffentlichung der Kriterien sowie der neu zu überprüfenden Verdachtsfälle. Wir fordern Transparenz! Die Öffentlichkeit und die Angehörigen der Opfer haben ein Recht auf diese Informationen.

Initiative für die Aufklärung des Mordes an Burak

In der Initiative für die Aufklärung des Mordes an Burak haben sich Angehörige und Freunde Buraks, antirassistische und antifaschistische Gruppen und engagierte Personen aus Neukölln zusammengeschlossen.

Mahnwache in Gedenken an Burak: Auch im Jahr 2014 fordern wir Aufklärung!

Sonntag, 5. Januar 2014 // 14:30 Uhr bis 17:00 Uhr
Kottbusser Tor // Kreuzberg

Am 5. Januar 2014 werden wir am Kottbusser Tor in Kreuzberg eine Mahnwache abhalten. Auch nach 21 Monaten bleibt der Mord an Burak weiterhin ungeklärt. Noch immer gibt es keine Ermittlungsergebnisse.

Wir fragen daher die Polizei, die Staatsanwaltschaft und den Innensenat:

  • Erfüllt der Mord an Burak die Kriterien, die vom BKA angelegt wurden, um die Tötungsverbrechen bis 2011 neu zu untersuchen?
  • Ergeben sich aus diesen Kriterien neue Ermittlungsansätze, die auch auf die Ermittlungen gegen den Mörder von Burak angewendet werden müssten?

Wir fordern weiterhin, dass auch im Fall des Mordes an Burak aufgrund der vorliegenden Hinweise gezielt in Richtung eines rassistischen oder
neo-nazistischen Verbrechens ermittelt wird.

Wie immer laden wir alle Freundinnen und Freunde, Angehörige und Unterstützer*innen ein vorbeizukommen, Flyer an Passant*innen zu verteilen und miteinander ins Gespräch zu kommen.

Burak wurde in der Nacht vom 4. auf den 5. April 2012 gegenüber vom Krankenhaus Neukölln ermordet. Wir rufen Euch zur Solidarität mit der Familie und den Freunden von Burak auf. Wir werden nicht schweigen und auch im Jahr 2014 unsere Forderungen und Fragen in die Öffentlichkeit tragen: Ist Rassismus wieder das Motiv? Wir fordern Aufklärung!

In der Initiative für die Aufklärung des Mordes an Burak haben sich Angehörige und Freunde Buraks, antirassistische und antifaschistische Gruppen und engagierte Personen aus Neukölln zusammengeschlossen.

Burak als „Verdachtsfall“ in der Liste „Todesopfer rechter Gewalt in Berlin“

Der rbb führt den Mord an Burak als „Verdachtsfall“ in der Liste
„Todesopfer rechter Gewalt in Berlin“ auf. Die Berliner Polizei leitet
ihn im Unterschied zu anderen Verdachtsfällen jedoch nicht zur
Überprüfung an das BKA weiter, weil der Mord nach 2011 stattfand.

Wir fordern weiterhin, dass auch im Fall des Mordes an Burak aufgrund
der vorliegenden Hinweise gezielt in Richtung eines rassistischen oder
neo-nazistischen Verbrechens ermittelt wird.